Kinder von hinten

Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte,
solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt.
Albert Einstein

Achtung!

Aus aktuellem Anlass finden unsere Fort- und Weiterbildungen sowie Inhouse-Schulungen im Rahmen des Projektes TiK-SH als Web-Seminare oder präsenz in Kleingruppen unter Berücksichtigung der gesetzlich vorgeschriebenen Vorgaben zum Infektionsschutz und unter Vorlage entsprechender Schutz- und Hygienepläne statt.

Supervisionen und Beratungen sowie Fallbesprechungen können sowohl telefonisch als auch vor Ort in ihrer Einrichtung stattfinden. Schicken Sie uns eine Mail mit Ihrem Anliegen unter Angabe einer Telefonnummer, wir melden uns dann bei Ihnen.

Das Projekt TiK-SH

Traumapädagogik in Kindertagesstätten, in der Kindertagespflege und Familienzentren in Schleswig-Holstein

Das Projekt TiK-SH wird vom schleswig-holsteinischen Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren finanziert, um pädagogische Fachkräfte in Kindertagesstätten, Familienzentren und der Kindertagespflege in ihrem beruflichen Alltag zu unterstützen.

Das Ministerium reagiert damit unmittelbar auf die wachsende Anzahl belasteter und traumatisierter Kinder in Folge von z. B. häuslicher Gewalt, Misshandlungen, Verwahrlosung, Verlust einer Bezugsperson, Krieg und Flucht. Aber auch familiäre Alltagsbelastungen sowie lang anhaltende Stresserfahrungen durch z. B. die Trennung der Eltern oder eine chronische Erkrankung eines Elternteils können Kinder als traumatisierend erleben. Das Verhalten, mit dem Kinder auf Traumatisierungen reagieren, ist manchmal schwer zu verstehen. Die Fachkräfte wissen nicht immer, wie sie darauf angemessen reagieren können. Als Bezugsperson kommt man schnell an seine persönlichen Grenzen.

Im Rahmen des  Projektes TiK-SH arbeiten erstmals drei renommierte Institutionen Hand in Hand, um pädagogische Fachkräfte in ihrer Arbeit zu entlasten und landesweit ein lückenloses Beratungsnetzwerk und Bildungsangebot aufzubauen:

  • der Kinderschutzbund Schleswig-Holstein e.V.,
  • der Verein Wendepunkt e.V.
  • und die IBAF gGmbH. 

Alle drei Akteure sind anerkannte und erfahrene Anbieter von Fort- und Weiterbildungen, Beratung und Supervision im Bereich der Traumapädagogik.

Die IBAF gGmbH betreut den Nord-Westen Schleswig-Holsteins. Das bedeutet, dass die vom IBAF konzipierten unentgeltlichen Bildungsangebote, ebenso wie das unentgeltliche Beratungs- und Supervisionsangebot, ausschließlich von pädagogischen Fachkräften in Anspruch genommen werden können, die in den Kreisen

  • Nordfriesland
  • Dithmarschen
  • Rendsburg-Eckernförde
  • Schleswig-Flensburg
  • sowie in der Stadt Flensburg

arbeiten.

Die Angebote zielen darauf ab, pädagogische Fachkräfte umfassend zu informieren und mit Hilfe der Traumapädagogik praxisorientierte Handlungskonzepte zu vermitteln, die dabei unterstützen, den Alltag mit belasteten und traumatisierten Kindern wertschätzend und entspannt zu gestalten.

Sie unterscheiden sich in Dauer und Intensität  und orientieren sich streng an der beruflichen Praxis und den individuellen Bedürfnissen der Teilnehmenden.

Die 1-3 tägigen Fortbildungen sind auch als Inhouse-Schulungen buchbar.

Unsere Bildungsangebote im Projekt TiK-SH

Terminübersicht 2022

Ab sofort können Sie sich für die unten stehenden Fort- und Weiterbildungen im Jahr 2022 anmelden. Die Termine verstehen sich noch vorbehaltlich der Mittelzusage durch das Sozialministerium.

3-tägige Fortbildungen - Einführung traumapädagogisches Arbeiten in Kitas

TiK-SH 327/22 - Beginn 07.02.2022 als Web-Seminar

TiK-SH 328/22 - Beginn 20.04.2022

TiK-SH 329/22 - Beginn 31.08.2022 als Web-Seminar

TiK-SH 330/22 - Beginn 26.10.2022

9-tägige Weiterbildungen - Traumapädagogik professionell

Wichtiger Hinweis:
Unsere 9-tägigen Weiterbildungen sind als Bildungfreistellungsveranstaltung anerkannt.

TiK-SH 922/22 - Beginn 10.02.2022

TiK-SH 923/22 - Beginn 27.04.2022 als Web-Seminar

TiK-SH 924/22 - Beginn 08.09.2022

 1 bis 2-tägige Fortbildungen mit Sonderthemen:

 

Aufbaukurs Traumapädagogik

Sie haben an der 9-tägigen Weiterbildung „Traumapädagogik professionell“ teilgenommen und möchten sich auf dem Gebiet Traumapädagogik weiter qualifizieren? Dann könnte unser „Aufbaukurs zum*zur Traumapädagog*in“ genau das richtige für Sie sein.

Entlastung durch Beratung und Supervision

Die IBAF gGmbH vermittelt traumapädagogische Beratung durch erfahrene Fachkräfte, die Mitarbeiter*innen aus Kindertageseinrichtungen dabei begleiten,

  • ein Beziehungsangebot zur Verfügung zu stellen, das durch Sicherheit und Feinfühligkeit geprägt ist,
  • hilfreiche traumapädagogische Vorgehensweisen in ihren Alltag zu integrieren,
  • eine stärkende und stabilisierende Umgebung für die Kinder zu gestalten, 
  • konzeptionelle Entscheidungen zu treffen,
  • vorhandene Erfahrungen, Ressourcen und Kompetenzen in ihrer Einrichtung zu erkennen und für die Kinder und ihre Familien nutzbar zu machen,
  • Verantwortlichkeiten zu klären, Unterstützungssysteme wahrzunehmen und Netzwerke einzubeziehen.

Über Supervision werden pädagogische Fachkräfte unterstützt, wenn sie

  • ihre Reaktionen und ihr pädagogisches Handeln reflektieren wollen,
  • kindliche Reaktionen und Reaktionen von Sorgeberechtigten interpretieren und verstehen wollen,
  • möglicher Überlastung vorbeugen wollen,
  • Klarheit und Sicherheit im pädagogischen Handeln erlangen wollen.

Für diese Angebote steht die IBAF gGmbH als Koordinierungsstelle zur Verfügung und vermittelt auf Anfrage kurzfristig kompetente Berater*innen sowie Supervisor*innen. Rufen Sie uns gern an, um individuelle und unentgeltliche Termine abzustimmen. Telefon: 04331 130654.

Supervision hilft - Ein Erfahrungsbericht

Neueste Berichterstattungen über das Projekt TiK-SH

"Wenn die Kinderseele leidet"
Schleswig-Holsteinische-Landeszeitung, 24.10.2020

Die schleswig-holsteinischen Partner von TiK-SH

Flyer TiK-SH zum Download

Foto: Shutterstock/wavebreakmedia
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